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Wildes Marokko

Teil 1: der grüne norden

Infos

Für ARTE, BR, SWR, NDR, ORF

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45 Minuten

2021

Produktion: Rübefilm

Auf der nordafrikanischen Seite der Meerenge von Gibraltar fällt der Meeresboden in einen tiefen Graben bis zu 2000 Meter ab. Die Mischzone aus Atlantik- und Mittelmeerwasser schafft an der Küste eine besonders artenreiche Unterwasserwelt. Sie ist Wanderroute und Fanggrund für ziehende Fische und Meeressäuger. Marokkanische Kleinfischer und Killerwale liefern sich hier jeden Sommer einen dramatischen Showdown um die Thunfische.

Aber auch an Land und in der Luft finden sich ökologische Hotspots. Zwischen Marokko und Südspanien ist eine von drei Vogelzugrouten zwischen Afrika und Europa. Im Frühjahr konzentrieren sich auf marokkanischer Seite Millionen von Raub-, Stelz-, Wat- und Singvögeln, um zu rasten, zu fressen, sich zu stärken und auf günstige Winde für die bevorstehende Mittelmeerüberquerung zu warten. Einigen ist die weitere Reise zu mühsam, sie beginnen vor Ort mit dem Nisten.

Der regenreiche Poniente peitscht vom Atlantik her über den Norden Marokkos und staut sich an den Gebirgszügen. Drei große Erhebungen fangen die Wolken ein: Das Rifgebirge im Norden, der Mittlere Atlas und der Hohe Atlas in Zentralmarokko. Die Berge sind Inseln des Lebens inmitten des vom Regen vernachlässigten Flachlandes und Heimat Hunderter oft endemischer Reptilien, Amphibien und Säugetiere.

Auch entlang und an den Deltas der aus den Bergen in riesigen Wasserfällen zu Tal stürzenden Flussläufe findet sich ein überraschender Reichtum an tierischen Migranten, Siedlern und tropischen Relikten einer längst vergangenen Zeit – nicht selten die letzten ihrer Art.

Eindrücke

Crew

Bernhard Rübe

Produktion, Buch, Regie, Kamera

Manolo Castro Rodriguez

Zusätzliche Kamera

Dietrich v. Richthofen

Recherche, Ton, zusätzliche Kamera

Magnus Schmitz

Schnitt

Steffen Kaltschmid

Musik