Wunder der Karibik
Die Rückkehr des Göttervogels


45 Minuten für ARTE/BR/SWR/ORF/NDR 2016

Autor, Regie und Kamera: Bernhard Rübe
Produktion: ruebefilm

Dieser Teil der fünfteiligen Serie "Wunder der Karibik" stellt an der mittelamerikanischen Karibikküste die Frage, wie schnell sich tropische Lebensgemeinschaften nach weitreichenden Zerstörungen wieder erholen können. Oft erblüht an schon verloren geglaubten Orten binnen kurzer Zeit neues, unerwartetes Leben. Welche Tricks und Wege kennt die tropische Natur, sich anzupassen und Lebensräume zurückzuerobern?

Unter Wasser tauchen wir ein in die geheimnisvollen Unterwelten der Cenoten und öffnen ein Fenster in die karibische Erdgeschichte und die Erhebung der Landbrücke von Panama. Sie verbindet Nord- und Südamerika bis heute und ließ die Tierwelt dieser Kontinente völlig neu entstehen.

Wir verfolgen eine Korallenlarve auf ihrer Suche nach neuen Siedlungmöglichkeiten auf abgestorbenen Riffen und einen Pflanzensamen auf seinem Weg, erodierte Urwaldböden wieder zurück zu erobern. Beide haben eine Odyssee voller Hindernisse vor sich.

Der schillernde Quetzalvogel steht beispielhaft für die Fragilität und Schönheit der karibischen Natur und wird im Film zum Hoffnungsträger für den Erhalt und neues Leben.

Am Ende steht die Erkenntnis: Die Natur findet immer einen Weg. Doch Millionen Jahre Evolution können nicht in wenigen Jahrzehnten ersetzt werden. Nach einer Zerstörung wird ein Lebensraum nie wieder derselbe sein.

 

 

LIFE - Saaraba - ILLEGAL
Der Kino-Roadmovie


90 min, Langzeitprojekt 2008 - 2016

Produktion: filmkraft und ruebefilm
Autoren: Peter Heller, Bernhard Rübe, Saliou W. Sarr
Kamera: Bernhard Rübe

 "Saaraba" nennen sie in Westafrika das verheissene Land - Europa. Unser  Filmprojekt verfolgt über fast ein Jahrzehnt Aladji und Souley, zwei Brüder von einer kleinen Fischerinsel im Atlantik vor der Küste Westafrikas.Der ältere Aladji schaffte es als Bootsflüchtling bis in die Gemüseplantagen Spaniens und blieb illegal bis heute. Der jüngere Bruder Souley träumt von Europa und macht sich auf den Weg zu seinem Bruder.

Im Zentrum dieser Chronik stehen ihre Träume und Erfahrungen um Europa und ihre Geldpost zu ihrer Familie in die Heimat. Ihre Wege waren und sind illegal. Die Träume und Wünsche wurden oftmals enttäuscht. Die Rückkehr in Geld und Ehren möglich – doch unwahrscheinlich. Dennoch wurde auf der Heimatinsel Niodor die Flucht nach Europa zum  Initiationsritus für die heranwachsenden Männer. Schon der Vater der beiden Brüder lebte zwei Jahrzehnte als Gastarbeiter in Frankreich. Er kehrte zurück auf die Heimatinsel bescheiden wie ein kleiner König.

Heute haben es die Söhne schwerer. Sie schweigen vom Elend und die Familie daheim bleibt stolz auf die Beiden Illegalen in der fernen Festung genannt "Saaraba".

Spaniens Wilder Norden
Im Reich der Bären und Wölfe


44 Minuten für ARD "Erlebnis Erde" 2015

Autor, Regie und Kamera: Bernhard Rübe

Aus dem Zweiteiler "Spaniens Wilder Norden" entstand ein völlig neu erzählter Film über die Bären und Wölfe in der Kantabrischen Kordillere. Ein "best of" an Naturbildern.

 

Spaniens Wilder Norden
Im Reich der Bären


45 Minuten für ARTE/BR/SWR/ORF 2014

Autor, Regie und Kamera: Bernhard Rübe

Von Stürmen und Regen begleitet, frisst sich der Atlantik seit Jahrmillionen mit geballter Kraft in die nordspanische Landmasse und modelliert die mehrere Hundert Kilometer lange Küstenlinie zu Steilklippen und bizarren Felsformationen. Gleich dahinter scheint der Ozean in gigantischen Wellen zu Fels erstarrt.

Die Kantabrische Kordillere, ein zerklüftetes Faltengebirge, ragt unweit im Landesinnern bis zu 2600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild.

Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In über zwei Jahren Drehzeit gelang es, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren. Wie Bärenmütter ihren Nachwuchs vor den Männchen schützen, ihre Höhlen polstern, nach Ameisen, Blättern, Früchten und Beeren suchen. Wie sie vom Wintereinbuch überrascht werden.

Der Film zeigt, wie sich die Männchen bei der Partnersuche gegenseitig übervorteilen, dabei jedoch alles nach dem Willen des Weibchens geschieht. Aus Sicht eines großen Männchens, eines „alten Kämpfers“ mit abgerissenem Ohr, geht die anstrengende Paarungszeit gründlich schief.

 

Spaniens Wilder Norden
Wolfsschluchten


45 Minuten für ARTE/BR/SWR/ORF 2014

Autor, Regie und Kamera: Bernhard Rübe


In der Cordillera Cantábrica, dem Kantabrischen Gebirge, leben mehr als 1500 Wölfe – es ist der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. Der Film dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden.

Der Film zeigt eindrucksvoll, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat und erhärtet so den Verdacht, dass Wolfsabschüsse den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen erst verstärken: Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger. Diese gehen aus der Not heraus auf Schafe oder andere Nutztiere.

Einige der Erkenntnisse und Rezepte sind auch auf andere "Einwanderungsländer" wie Deutschland und Frankreich übertragbar und dürfen durchaus als Ansporn verstanden werden. Ein fast vergessenes Sprichwort sagt: Wo der Wolf heult, ist der Wald gesund.

Ganz nebenbei lernt der Zuschauer die möglicherweise unbekannteste, wahrscheinlich faszinierendste, mit Sicherheit wildeste Ecke Spaniens kennen.
panamakanal

Die Goldenen Schildkröten von Madagaskar


52/43 min, ARTE und GEO 2013


Autor und Kamera: Bernhard Rübe
Produktion: Medienkontor, GEO und ARTE

Die Angonoka, wie die Goldene Schnabelbrustschildkröte auf madagassisch genannt wird, ist eine besonders ansehnliche Landschildkröte mit einem unwiderstehlich güldenen Glanz, zumindest in den Augen der Reptiliensammler der westlichen Welt. Der asiatische Raum ist vor allem am Panzer interessiert: Aphrodisiaka. 

Die Preise, die für diese Tiere auf dem Schwarzmarkt erzielt werden, sind abenteuerlich: bis zu US$ 50.000. Mit nur noch etwa 300 wildlebenden Exemplaren ist die Angonoka die seltenste Schildkrötenart der Welt.

Eine kriminalistische Spurensuche auf den Pfaden der Tierschmuggler - von den Umschlagplätzen bis zum Lebensraum der Letzten ihrer Art.

Patagonien: Die Krabbenfischer von Feuerland


52/44 min, ARTE, GEO und NDR 2012

Produktion: Medienkontor, GEO und ARTE
Autor und Kamera: Bernhard Rübe

Die Südspitze Lateinamerikas ist karg, kalt und sturmgepeitscht - ein Labyrinth aus tausenden zerklüfteten Inseln, eingebettet in die berüchtigten Gewässer um das Kap Hoorn. Im August, dem südlichen Hochwinter, gehen die Fischer in den Kanälen und Buchten Feuerlands auf die mühsame Suche nach einer immer seltener werdenden  Spezialität: der Patagonischen Königskrabbe.
 

GEO 360° Reportage begleitet den südchilenischen Fischer Carlos Barría bei der Centolla-Jagd und taucht ein in die faszinierende Unterwasserwelt von Kap Hoorn.


panamakanal

Andalusien: Die Rückkehr der Pardelluchse


52/43 min, ARTE und GEO 2011

Produktion: Medienkontor, GEO und arte
Autor: Bernhard Rübe
Kamera: Bernhard Rübe und Manolo Castro

Vor 10 Jahren wäre beinahe die erste Raubkatzenart seit dem Säbelzahntiger ausgestorben: vom Spanischen Luchs (oder auch Pardelluchs) waren nur noch gut 100 Tiere übrig. Noch heute ist der Pardelluchs die am stärksten bedrohte Großkatze weltweit.

In letzter Sekunde wurde ein umfassender Notfallplan geschmiedet. Der natürliche Bestand der letzten beiden Vorkommen, dem Naturpark Sierra de Andújar in der Sierra Morena bei Córdoba und dem Nationalpark Doñana bei Sevilla, hat sich auf 250 Tiere wieder mehr als verdoppelt. Doch Miguel Ángel Simón will mehr: der Pardelluchs soll wieder in ganz Spanien und Portugal heimisch werden.

panamakanal

BIG FIVE von Südamerika: Der Andenbär
52 min, ARTE/BR 2011

Produktion: Bayerisches Fernsehen und arte
Autoren: Bernd Strobel und Bernhard Rübe
Kamera: Bernhard Rübe, Jim Clare

Der Andenbär ist ein liebenswerter Pflanzenfresser, der den ganzen Tag auf Zweigen der Urwaldbäume herumklettert und Bromelien nascht. Soweit die bisherige Lehrmeinung.

In jüngster Zeit mehren sich Berichte, der Andenbär ziehe in ganzen Clans in die niederen Lagen der Hochanden, um Maisfelder zu plündern und kaltblütig Weidevieh abzuschlachten -die Andenbauern damit um ihre Existenz zu bringen. Die logische Konsequenz: der Andenbär wird verfolgt, abgeschossen, zurückgedrängt. Was ist wahr an den Geschichten über die blutrünstigen, zu Fleischfressern gewordenen Vegetarier? Wir sind unterwegs mit den Bärenschützern Armando und Andrés im Nebelwald der Hochanden.

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Wilde Pyrenäen - Berge des Lichts
43 min, ARTE/BR 2009

Produktion: Jürgen Eichinger, Jens-Uwe Heins und BR
Regie und Kamera: Jürgen Eichinger
Produktionslogistik, Assistenz und Ton: Bernhard Rübe

Die Pyrenäen bieten von West nach Ost und von Nord nach Süd eine Vielfalt an Gebirsformationen, seltenen Tieren und Pflanzen, wie man sie in den weit größeren und höheren Alpen kaum findet. Über den Flug der Bartgeier und ihres Nachwuchses entdeckt der Film tiefabfallende Gebirgstäler wie das Ordessa-Tal, funkelnde Gebirgsseen im Aigüestortes-Nationalpark, aber auch die vielen kleinen, weniger beachteten Kleinode im Gebirgszug zwischen Atlantik und Mittelmeer.

panamakanal

Invasion im Stausee
11 min, Junta de Andalucia 2008

Der Stausee "Castillo de las Guardas" bei Sevilla hat ein Problem: Egeria densa, eine invasorische Unterwasserpflanze aus Lateinamerika hat alle ansässigen Wasserpflanzen verdrängt und breitet sich weiter aus. Eine besonders aggresiver Neophyt, der bald auch in anderen europäischen Gewässern heimisch werden könnte.
Der Film dokumentiert die von der andalusischen Regierung in Auftrag gegebenen Forschungstaucherarbeiten im Stausee und präsentiert die Ergebnisse.

Produktion: ruebefilm
Forschungstaucher: Benedikt Beck, Robert Sigl und Bernhard Rübe
Kamera, Buch und Schnitt: Bernhard Rübe

panamakanal

Alarm am Panamakanal
43 min, arte/ZDF 2008

Regie und Kamera: Bernhard Rübe
Produktion und Autor: Angelika Sigl

Der Panamakanal verbindet den Altantik mit dem Pazifik und bietet seit fast einem Jahrhundert eine Alternativroute zum berüchtigten Kap Hoorn. Er wurde schnell zur neuen Schlagader im Welthandel. Nun sollen noch mehr und noch größere Frachter den Kanal passieren. Der Kanal ist zur Zeit eine der größten Baustellen der Welt.

Wer sich allerdings unter dem Kanal einen gradlinigen Durchstich vorstellt, liegt falsch. Das Gebiet ist eine Seenlandschaft mit angrenzendem Urwald, klaren Zuflüssen und tausenden von Inseln. Hier herrscht eine unglaubliche Artenvielfalt, die sich in 100 Jahren an den Kanal angepasst hat.

Der Film entdeckt den Kanal, wie ihn kaum jemand kennt. Er spürt der allgegenwärtigen sowie der versteckten Tierwelt nach, begleitet einen Frachter durch den Kanal, geht auf Tauchgang mit einem Indio-Stamm und ist mit den "Rettern" der Tierwelt am Kanal unterwegs.

kapverden Pforte zwischen den Welten -
die Meerenge von Gibraltar

43 min, BR/arte 2009

Die Meerenge von Gibraltar: Ein Ort der Extreme, - gleichzeitig Graben und Brücke zwischen getrennten Welten.  Zum einen schwer überwindliche Barriere für Landbewohner, andererseits günstige Passage für  aquatische und aviatische Migranten. Welche besonderen erdgeschichtlichen Vorgänge haben zur Entstehung dieses einmaligen Ortes geführt? Welche Tiere nutzen die Meerenge heute und welche Lebensbedingungen finden sie an den Küsten vor mit deren steilen Uferfelsen oder flachen Dünen und Lagunen? Welche besonderen aquatischen Artengemeinschaften behaupten sich im Meer selbst - an der Schnittstelle eines Binnen- und eines Weltmeers?

Regie und Kamera: Bernhard Rübe und Walter Sigl

kapverden Kuna Yala - Insel der Glücklichen
43 min, arte/ZDF 2007

Ein Küstenstreifen an der Karibikseite Panamas. Weiße Sandstrände, hunderte palmenbestandene Inseln, Korallenriffe. Auf der Festlandseite klare Bergflüsse und dichter Urwald, der sich in nebelumwobenen Gipfeln verliert. Ein Naturparadies.
Dass dieser Zustand bis heute anhält, ist dem Überlebenswillen und der Sturheit des hier lebenden Indiostammes zu verdanken. Die Kuna haben es geschafft, durch blutigen Kampf und gewitzte Diplomatie den Lebensraum San-Blas-Archipel für sich zu bewahren und so nebenbei ein Refugium für Tausende seltener Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

Regie, Kamera und Schnitt: Bernhard Rübe
Buch: Bernhard Rübe, Angelika Sigl

Produktion: TextundBild GmBH, München
16:9

kapverden Vulkaninseln im Wüstenwind
43 min, BR/arte 2004

Landschaften wie aus einer anderen Welt - mitten im Atlantik. Trockene Wüsten, aber auch tropisches Grün, lebensfeindlichund doch bewohnt; spärliches Leben an Land, Reichtum und Überfluss im Meer. Eine Inselwelt voller Gegensätze : Die Kapverden.
Die grandiosen Landschaften der Kapverdischen Insel, ihre Entstehung und Veränderung, stehen im Mittelpunkt des Films. Er zeigt, welche Pflanzen und Tiere die trockenen Vulkanlandschaften besiedeln, taucht ein in die bunte Unterwasserwelt der Inselberge und dokumentiert das harte Leben ihrer Bewohner in einer eigentlich lebensfeindlichen Umgebung.

Regie, Buch und Kamera: Walter Sigl und Bernhard Rübe
Super 16 mm Film

Saurier im Regenwald
25 min, VOX tierzeit 2003

"Gallinas de arbol" - Baumhühner - so werden die urzeitlichen grünen Leguane in Panama gerne genannt. Warum? Ihr Fleisch schmeckt dem eines Huhns ähnlich, nur besser. Man erzielt sehr gute Preise auf dem Schwarzmarkt. Augusto Gonzales hat sich dem Kampf gegen die Wilderei und dem Schutz der Echsen verschrieben. Der Film portraitiert Leben , Schlupf und Jungenaufzucht der Leguane in freier Wildbahn, sowie die liebevolle Privatinitiative einer siebenköpfigen Familie im Dschungel Panamas.

Produktion: DOC TV, München
Idee, Recherche und Kamera: Bernhard Rübe

wasserland Wasserland am Alpenrand
43 min, BR/arte 2002

Das Zweiseen-Land um Kochelsee und Walchensee am Nordrand der Alpen, ein Kaleidoskop aus Mooren, Flüssen und Seen - von der Eiszeit geformt, vom Menschen genutzt, verändert und gepflegt.
Der Film spürt dem Leben abseits der Dörfer und vielbefahrenen Straßen nach, verfolgt den Lauf des Wassers, der im Loisach-Winkel ganz ungewöhnliche Wege nimmt, und zeigt auf, wie Pflanzen und Tiere ihre Nischen zum Überleben finden. Mehr als ein Jahr waren Bernhard Rübe und Walter Sigl mit der Filmkamera unterwegs, tauchten in Flüssen und Seen, durchstreiften die Weiten des Kochelsee-Moores ebenso wie die Bergregionen umJochberg und Herzogstand und dokumentierten eindrucksvolle Landschaften und dramatische Wetterlagen.

Regie, Buch und Kamera: Walter Sigl und Bernhard Rübe
Super 16 mm Film

Im Sumpf der Panzerechsen
25 min, VOX tierzeit 2002

In den Sümpfen Argentiniens begleiten wir den pfiffigen Tierschützer Alejandro. Er fängt und züchtet Breitschnauzen-Kaimane. Den einen Teil der Zucht setzt er wieder aus und hat so die dramatisch schwindende Population wieder teilweise regeneriert. Den anderen Teil verkauft er als Kaiman-Leder und wohlschmeckendes Reptil-Fleisch. Damit finanziert er sein Projekt. Pragmatisch aber wirkungsvoll.

Produktion: DOC TV, München
Kamera: Martin Bilfinger
Ton und Kameraassistenz: Bernhard Rübe

Der Fluch des Pelzes
25 min, VOX tierzeit 2002

Jeder kennt die Chinchillas oder hat sogar schon mal einen gehabt. Aber die wenigsten wissen, dass alle Hauschinchillas Farmtiere sind und es nur noch wenige hundert "echte" Chinchillas in freier Natur gibt. Da die Hauschinchillas in freier Wildbahn nicht überleben könnten, steht dieses vermeintliche Allerweltsnagetier in Wahrheit kurz vor dem Aussterben - dank seines flauschigen Pelzes. Wir begleiten das Projekt einer rührigen Chinchilla-Forscherin im Hochland Chiles.

Produktion: DOC TV, München
Kamera: Martin Bilfinger
Ton und Kameraassistenz: Bernhard Rübe

Dynamik einer Landschaft - der Chiemsee
43 min, BR 2000

Regie: Walter Sigl
Buch und Kamera: Walter Sigl und Bernhard Rübe
Super 16 mm Film

Der Chiemsee und sein Umland sind sicherlich eine der meist beschriebenen und reproduzierten Landschaften Deutschlands. Walter Sigl und Bernhard Rübe schauen mit ihrem Film hinter die glänzende Fassade von grandioser Natur und weltberühmter Kultur. Sie interessiert, wie Mensch und Natur sich arrangieren in einer Landschaft, die in ständiger Veränderung begriffen ist.